5.3 Glossar

AJAX: Abkürzung für „Asynchronous ->JavaScript and ->XML”. Dabei han­delt es sich um eine Technologie, die es Betreibern von Webseiten er­möglicht, Inhalte nicht nur statisch, sondern mit dynamischen, vom Nutzer steuerbaren Merkmalen auszustatten, wodurch die Benutzerfreundlichkeit erhöht wird.

Atom: ->RSS

Backend: ein aus der Informatik entliehener Begriff, der den nicht-öffentlichen Bereich einer Webseite bezeichnet. Hier können Veränderungen an Inhalt und Design vorgenommen werden, die im ->Frontend erscheinen. Das Backend einer Webseite wird über den ->Browser bedient und ermöglicht dadurch eine sehr einfache Handhabung.

Beta-Prinzip: im Namen von Internetdiensten verweist die Erweiterung Beta auf das Entwicklungsstadium. Moderne Internetdienste verstehen ihre Services nicht als Produkte, sondern als Projekte, die auch nach Markteinführung kontinuierlich weiterentwickelt werden. Während Alpha-Versionen allein den Entwicklern und einem Testpublikum zur Verfügung stehen, ist eine Beta-Version für gewöhnlich bereits für einen öffentlichen Nutzerkreis vor­gesehen.

Blog: Kurzform für den Begriff „Weblog”, der auf der Kreuzung von „World Wide Web” und „Log” (engl. für Logbuch) basiert. Ein Blog beruht auf Softwaretechnologie, die einfaches, schnelles und vermehrt multimediales Publizieren im Internet ermöglicht. Die Inhalte eines Blogs ergeben sich durch kontinuierlich veröffentlichte Beiträge, die für gewöhnlich chronologisch sortiert angezeigt werden. Blogs werden gemeinhin als „persönliche Nachrichtenticker” oder „Online-Tagebücher” bezeichnet, thematisieren oft­mals aber auch unpersönliche, gesellschaftlich relevante Themen. Die Beiträge können in der Regel kommentiert werden, sodass es sich bei Blogs um eine besondere Form des ->UGC handelt.

Blogosphäre: Bezeichnung für die Gesamtheit aller ->Blogs. Die Blogosphäre zeichnet sich besonders durch ihre intensive interne Vernetzung aus, die darauf beruht, dass direkte und gegenseitige Verweise zwischen Blogs technisch sehr einfach umgesetzt werden können.

Bluetooth: Technologie, die drahtloses Kommunizieren über kurze Distanzen ermöglicht. Sie wurde entwickelt, um kabelgebundene Systeme zu ersetzen. Bluetooth ermöglicht kabellose Verbindungen zwischen Computern, Eingabegeräten, Mobiltelefonen, Freisprecheinrichtungen und vielem mehr. Inzwischen wurden auch Standards entwickelt, die beispielsweise kabelfreie Musikübertragung ermöglicht

Browser: (auch „Internetbrowser” oder „Webbrowser”) Software, die auf dem Anwendungsgerät eines Internetnutzers läuft. Ein Browser ermöglicht den Zugang zu Internetseiten. Beispiele sind Internet Explorer, Firefox, Safari oder Opera.

CMS: Abkürzung für „Content-Management-System” (engl. für Inhalte­ver­wal­tungssystem). Ein CMS ist eine Software, welche die einfache inhaltli­che und grafische Administration von Webseiten ermöglicht.

Crawler: Software, die selbstständig Webseiten besucht und Informationen über deren Inhalte sammelt. Diese Sammlungen von Inhalten werden in einem Katalog zusammengestellt. Bei Suchanfragen durch Internetnutzer wird nicht auf das Internet, sondern nur auf den Katalog zugegriffen. Diese Vorgehensweise beschleunigt das Durchsuchen des Internets.

Digital Divide/Digitale Kluft: gesellschaftliches Phänomen, das mit der so­genannten Wohlstandsschere zwischen Arm und Reich vergleichbar ist. Bei der „digitalen Kluft” ist jedoch nicht das Einkommen oder das Vermögen das zentrale Kriterium, sondern die Möglichkeit zur Teilhabe an digitaler Kommunikation, wie etwa dem Internet.

E-…: Vorsilbe für Namen von Verfahren und Tätigkeiten, die mittlerweile elektronisch erfolgen. „E” ist heute weitgehend mit „Online” gleichzuset­zen. Die Vorgänge, die in dieser Weise beschrieben werden, sind nicht prinzipiell neu, sondern werden durch technologische Unterstützung vollzogen. Beispiele hierfür sind E-Mail, Online-Banking und E-Learning.

Echtzeit-Kommunikation: Kommunikation, die ohne technologiebedingte Verzögerung stattfindet. Echtzeit setzte lange die physische Anwesenheit der Beteiligten voraus. Durch Telefon, Fernsehen und Internet konnte diese Beschränkung überwunden werden.

Feed-Reader: Software, die den einfachen Zugang zu den Inhalten einer oder mehrerer Webseiten ermöglicht. Viele Webseiten stellen ihre Inhalte nicht nur in einer grafischen Form dar, sondern veröffentlichen auch einen ->RSS-Feed, der allein die Inhalte, nicht aber die Gestaltung der Webseite erfasst. Feed-Reader ermöglichen den benutzerfreundlichen Zugang zu diesen Inhalten.

Forum: Stätte der Begegnung und des Austauschs. Online-Foren verfolgen dieses Ziel im Internet. Durch ihre Struktur, die einfaches Thematisieren und Kommentieren jeglicher Sachverhalte ermöglicht, dienen sie sowohl der Begegnung als auch dem Austausch. Wenn Online-Foren spezifische Inhalte behandeln, gelten sie oftmals als ->Online-Community.

Frontend: Bereich einer Webseite, der öffentlich und sichtbar ist. Der Begriff stammt aus der Informatik. Die Inhalte des Frontend werden über das ->Backend administriert.

HTML: Abkürzung für „Hypertext Markup Language” und Bezeichnung für eine standardisierte Form der Darstellung von Inhalten des Internets. HTML wurde vorrangig für die Darstellung in ->Browsern entwickelt und stellt die Grundlage des World Wide Web dar.

Instant Messaging: (engl. für „sofortige Nachrichtenübermittlung”) schnelle und unmittelbare Form der elektronischen Kommunikation dar. Dieser Technik wird oft zugesprochen, die E-Mail abzulösen, bedient jedoch ein anderes Kommunikationsbedürfnis als E-Mail. Instant-Messaging-Dienste informieren die Teilnehmer für gewöhnlich darüber, ob die Kommunika­tionsteilnehmer gerade online und verfügbar sind. Instant Messaging stellt schriftliche ->Echtzeit-Kommunikation dar, die jedoch im Gegensatz zum Chatten, nicht in grundsätzlicher Öffentlichkeit stattfindet.

JavaScript: Programmiersprache (nicht zu verwechseln mit „Java”), die hauptsächlich für kleine Aufgaben konzipiert ist. Sie erlaubt das Ausführen von Software im ->Browser eines Internetnutzers. JavaScript ist als Ergänzung zu mächtigeren Internet-Programmiersprachen wie etwa ->PHP zu verstehen. Es wird oft zu Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit angewendet.

Killerapplikation: Bezeichnung für eine Anwendung, die auf besonders hohe Resonanz bei den Nutzern stößt und als Innovation gilt. Killerapplikationen haben das Potenzial, neuen Technologien durch besonders nützliche An­wendungen zum Durchbruch zu verhelfen. Die SMS gilt beispielsweise als eine Killerapplikation des Handys.

Label: ->Tag

Long Tail: von Chris Anderson geprägter Begriff, der darauf verweist, dass im Internetzeitalter Nischenprodukte einen größeren Stellenwert gewinnen und Spitzenprodukte an Status verlieren. „Long Tail” bezeichnet dabei Produktlinien jenseits von „Top-100″ und Bestsellerlisten. Begründet wird dies durch neue Zugriffsmöglichkeiten der Nutzer sowie durch die Expansion eines möglichen Kundenstammes in einer globalisierten Welt.

Mash Up: (engl. für „vermischen”) Kunstform, in der Werke durch die Neukombination bestehender Werke geschaffen werden. In der Musik ist dieses Phänomen seit Längerem unter dem Begriff Medley bekannt. Durch neue Technologien gewinnt diese Form der Kunst auch in Filmen, Texten und Bildern an Bedeutung. Das Internet und neue Softwaretechnologien gelten als Triebfedern dieser Entwicklung.

Massenmedien: Kommunikationsmöglichkeiten, die auf Verbreitungstechnologien beruhen, welche Zugang zu einem nicht definierten, aber als „groß” angenommen Publikum ermöglichen. Dazu zählen Bücher, Zeitschriften und das Fernsehen. Durch die Entwicklung des Internets besteht erstmals die Möglichkeit, innerhalb eines Massenmediums wechselseitig zu kommu­nizieren.

Medienbruch: Situation, in der eine Information ihr Medium wechseln muss, um weiter verarbeitet werden zu können. Medienbrüche gelten als hinderlich und sollen möglichst vermieden werden, etwa durch grundsätzliche Digitalisierung und weit reichende Standardisierung.

News-Aggregator: Internetdienste, die Meldungen verschiedener Nachrichtenseiten zusammenstellen und auflisten. Die Ordnung der Liste ergibt sich durch Bewertungen der Internetnutzer. Viel- und hochbewertete Nachrich­tenmeldungen führen die Listen an. News-Aggregatoren erlauben einen schnellen Überblick über die Nachrichtenlage.

Online-Community: Oberbegriff für alle Formen von Gemeinschaften, die im Internet entstehen. Dazu zählen ->Foren, ->Blogs, Spiele und alle weiteren nutzerorientierten Plattformen. Online-Communities zeichnen sich häufig durch eine bestimmte thematische Ausrichtung aus oder konzentrieren sich auf die Veröffentlichung einer bestimmten Medienform, z. B. Foto- oder Videocommunities.

Open Source: frei zugängliche Software. Für gewöhnlich stellt Software ein Produkt dar, das unternehmerisch produziert und per Lizenz verkauft wird. Die Open-Source-Bewegung verfolgt nicht in diesem Maße marktwirtschaftliche Ziele. Open Source gilt als Lizenz-Standard, der die Softwareentwicklung den Interessen einzelner Unternehmen entzieht. Dadurch sind jedoch Finanzierungsschwierigkeiten allgegenwärtig.

Peer-to-peer: (peer, engl. für Gleichgestellter) besondere Form digitaler Vernetzung. Für gewöhnlich wird Internetverkehr über Server organisiert. Beim Peer-to-Peer-Verfahren, verbinden sich die Computer der Benutzer nicht zu Servern, sondern direkt miteinander. Diese Form der Vernetzung kann für die Dynamik und Geschwindigkeit eines Netzwerks sehr vorteilhaft sein.

PHP: Abkürzung für „Personal Home Page Tools”. PHP ist eine Programmiersprache, die vielen dynamisch erzeugten Webseiten zugrunde liegt. PHP-Software wird auf einem Server ausgeführt und liefert einem Benutzer dynamisch erzeugte Inhalte (Bilder, Grafiken, Webseiten) zurück, die sich in einem Webbrowser darstellen lassen. PHP wird häufig in Verbindung mit Datenbanken verwendet.

Podcast: digitale Audioaufnahme, die gemeinhin als „konserviertes Radio” gel­ten. Im Gegensatz zum Radio wird jedoch nicht dauerhaft gesendet. Eher stellt ein Podcast „eine Sendung” dar, die nach ihrer Aufzeichnung zum Hören bereitgehalten wird.

Poll: geht als Begriff auf „Polling” zurück. „Polling” bezeichnet zyklische Statusabfragen in der Informatik. Im Internet wird ein „Poll” oftmals als Bezeichnung für kleine Umfragen bzw. Abstimmungen benutzt. Für ge­wöhnlich besteht ein „Poll” aus einer direkten Frage und mehreren Ant­wortmöglichkeiten. Das Ergebnis der Abstimmung kann vom Nutzer direkt angesehen und über die Zeit verfolgt werden.

Prosuming: Wortkreuzung aus „Production” und „Consuming”. Sie bezeichnet einen Prozess der Produktion, in den die Konsumenten direkt einbezogen sind. Für gewöhnlich trifft eine Ware erst als Produkt auf den Konsumenten. Beim Prosuming werden beide Akteure auf unterschiedliche Weisen zusammengeführt. Beim Prosuming steht vor allem das Lernen des Produzenten im Fokus.

Rich Media: Modebegriff, der die Multimedialität einzelner Internetanwendungen bezeichnet. Rich Media verweist dabei vor allem auf Bilder, Videos und Musik, die normale Textinhalte innerhalb von Webseiten anreichern.

RSS: ursprünglich Abkürzung für „Rich Site Summary” (engl. für „ergiebige Webseiten-Zusammenfassung”) und gilt heute als Abkürzung für „Really Simple Syndication” (engl. für „besonders einfache Syndikation”). RSS ist eine spezielle Form, die Inhalte einer Webseite darzustellen. Die Ziele sind, unnötiges Design zu vermeiden und einen besonderen, für ->Feed-Reader lesbaren Standard zu erfüllen. Im Zusammenhang mit Blogs ermöglicht RSS dem Nutzer, neue Einträge ihn interessierender Blogs zu „abonnieren” und eine große Menge an Inhalten übersichtlich strukturiert angezeigt zu bekommen.

Search Engine Marketing: (SEM, engl. für „Suchmaschinenmarketing”), auch bekannt als „Search Engine Optimizing” (SEO, engl. für „Suchmaschinenoptimierung”); Strategie, eine Webseite so zu gestalten, dass sie in Suchmaschinen bessere Ergebnisse erzielt. Da die genaue Funktionsweise von vielen Suchmaschinen unter Verschluss gehalten wird, gilt dies als schwieriges Unterfangen

Searchbot: ->Crawler

Server: Computer, der im Gegensatz zum Personal Computer (PC) nicht zur direkten Bedienung konzipiert ist. Server werden als Datenspeicher oder Datenverteiler benutzt und über PCs angesprochen. Sie sind die Hardwaregrundlage des Internets. Der Begriff kann jedoch auch Software bezeichnen, die Aufgaben der Informationsverwaltung übernimmt.

Social Bookmarking: Kunstwort und Oberbegriff für das Verlinken von Webseiten. Social Bookmarks sind Internetdienste, die darauf ausgerichtet sind, andere Nutzer auf beliebte bzw. interessante Webseiten hinzuweisen. Der Begriff „social” verweist auf die anderen Nutzer, für die man solche Webseiten-Hinweise hinterlässt.

Social Network: Internetdienst, der vorrangig der Pflege und dem Aufbau sozialer Netze der Nutzer dient, und das Internet als unterstützende Technologie benutzt. „Social” verweist dabei auf den Aspekt, dass die Technologie selbst in den Hintergrund und die Interaktivität hervortreten soll. Social Networks stellen zurzeit eine Boom-Branche im Internet dar. Die tatsächliche Relevanz für den Alltag der Nutzer ist jedoch bisher ungeklärt.

Syndikation: Form der lizenzierten Weitergabe von Information, die es einem Empfänger erlaubt, erhaltene Information zu bearbeiten und weiterzugeben. Als Syndikation wird beispielsweise der Informationsfluss zwischen Nachrichtenagenturen und Zeitungen bezeichnet. Im Internet wird der Begriff ähnlich verwendet. Webseiten, die eine Form der Syndikation ihrer Inhalte per ->RSS-Feed anbieten, verzichten oftmals auf ein spezifisch-ange­pass­tes Lizenzmodell.

Tag: Schlagwort, über das Inhalte im Internet bzw. auf einer Webseite schneller aufgefunden werden können. Es kann sich als nützlich erweisen, Bilder, Texte, Filme oder Musik zu „taggen” (bzw. zu „labeln”). In den meisten ->Online-Communities und ->Social Networks ist diese Form der Verwaltung von Inhalten jeglicher Art Standard.

UGC: Abkürzung für „User Generated Content” und Be­zeichnug für eine neue Form der Produktion von Inhalten, die den Nutzer als Inhaltelieferant explizit mit einbezieht bzw. gänzlich auf seinen Tätig­kei­ten beruht. UGC ist Basis vieler Internetdienste wie Foto- und Video-Com­munities (->Social Community), ->Foren, ->Blogs und ->News-Aggre­gatoren.

Vodcast: Begriff, der manchmal benutzt wird, um ein Video-Podcast zu bezeichnen (->Podcast). Er ist jedoch nicht die Regel.

Web 2.0: Begriff, der maßgeblich durch den Verleger Tim O’Reilly geprägt wurde, der diesen 2005 in einem Artikel konkretisierte („What Is Web 2.0. Design Patterns and Business Models for the Next Generation of Software”). Das „Web 2.0″ zeichnet sich dadurch aus, dass der Nutzer in sein Zentrum gerückt ist. Bei der Aussprache von „Web 2.0″ wird die letzte „0″, der Punkt vor ihr jedoch nicht mitgesprochen. „Web zwei null” nimmt damit Bezug auf die gängige informationstechnologische Praxis, die Verlaufsform einer Entwicklung anzuzeigen. Mittlerweile ist es nicht unüblich, in bestimmten Kontexten bereits von „Web 2.5″ oder „Web 3.0″ zu sprechen. Im Internet trifft man zudem auf den Begriff „Web 0.0″. Er bezieht sich auf Menschen in gesellschaftlich wichtigen Positionen, denen vorgeworfen wird, die Relevanz des Internets zu unterschätzen.

Wiki: Software, die das Prinzip des ->UGC in idealtypischer Form umsetzt. Wikis können für gewöhnlich von jedem Besucher inhaltlich verändert und ergänzt werden. Dabei treten alle Nutzer gleichrangig auf. Die inhaltlichen Veränderungen können über den Zeitverlauf nachvollzogen und rückgängig gemacht werden. Für den Fall des „verbalen Vandalismus” können zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen zugeschaltet werden.

xHTML: Abkürzung für „Extensible Hypertext Markup Language”. xHTML ist eine Weiterentwicklung von ->HTML.

XML: Abkürzung für „Extensible Markup Language” und Bezeichnung für eine standardisierte, „maschinenlesbare” Form der Darstellung von Inhalten. Durch die Standards wird gewährleistet, dass sich Inhalte auf unterschiedlichen Anwendungsgeräten gleich verhalten. Beispiele für XML-Sprachen im Datenverkehr des Internets sind ->RSS oder ->HTML.

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