3.5 Öffentliche (Un-) Ordnung 2.0: Die Beispiele Unortkataster und Fixmystreet (Rüdiger Berg, Stefan Göllner, Georg Trogemann)

Unter dem Titel „Unortkataster Köln“ wird eine kartenbasierte, multimediale Web-2.0-Plattform entwickelt, auf der sich Bürger mit verbesserungswürdigen Orten ihrer Stadt diskursiv auseinandersetzen können. Das Unortkataster ist ein Experiment, das Bürgern ein direkt demokratisches Beteiligungsinstrument für Stadtentwicklung an die Hand geben will und umgekehrt Akteuren der Verwaltung ermöglichen soll, vom Wissen und der Kreativität der Bürger zu profitieren. Fixmystreet ist ein artverwandtes Projekt in England aus dem Jahr 2007.

 

I. Einleitung

Die Weiterentwicklung des Internets zu einem „Mitmachnetz” hat auch die Hoffnung einer stärkeren Beteiligung und Anteilnahme des Bürgers an politischen Prozessen erneut entfacht.

An der Kunsthochschule für Medien Köln wird unter dem Titel „Un­ortkataster Köln” eine kartenbasierte Internet-Plattform entwickelt, auf der sich die Bürger Kölns mit städtischen Orten auseinandersetzen können, die aus ihrer Sicht einer Aufwertung bedürfen. Das Unortkataster ist eine web­basierte Software, die sich zum Ziel gesetzt hat, Bürgerwissen und -en­gagement und partizipative Web-Technologien zu verknüpfen. Es handelt sich um ein Experiment, um die Chancen neuer Technologien und deren Umsetzung in Nutzen stiftende Anwendungen auszuloten. Bei seiner Akzeptanz kann es als Werkzeug direkter Demokratie genutzt werden, insbesondere für die vereinfachte und verbesserte Lösung von Problemen und Konflikten im lokalen Kontext kommunaler Verwaltung.

Die Anwendung ermöglicht den Bürgern, Orte als sogenannte „Unorte” zu markieren und in einem konsultativen Verfahren Kritik und Verbesserungsvorschläge für mangelhafte Situationen im Kölner Stadtbild vorzubringen, zu dokumentieren und zu diskutieren. „Unorte” ergeben sich dabei aus gestalterischen Defiziten, funktionalen Missständen bis hin zu pflegebedingten Mängeln.

Die web-basierte Plattform wird durch das EU-Forschungsprojekt „Citizen Media” unterstützt, im Rahmen dessen Web-2.0-Technologien erprobt werden, die einen gesellschaftlich relevanten, thematischen Fokus verfolgen und den Bürger bei der einfachen Erstellung qualitativ hochwertiger Inhalte unterstützen. Der partizipativen Software-Entwicklung wird dabei eine besondere Bedeutung zugemessen: es ist erklärtes Ziel, potenzielle Nutzer frühzeitig in die unterschiedlichen Entwicklungsphasen einzubeziehen. Schon zu Beginn der Software Konzeption wurden deshalb Beteiligungsverfahren eingesetzt, um ein Software-Design zu erarbeiten, das möglichst adäquat auf die spezifischen Bedürfnisse der Nutzer zugeschnitten ist.

Um qualifizierte Ansprechpartner für diesen Prozess zu gewinnen, wurden frühzeitig „Lead-User” kontaktiert. Dabei handelt es sich um Menschen, die spezielle Kenntnisse über die lokale Lebenssituation in Kölner Stadtteilen haben. So wurde eine Gruppe von Kölner Architekten und Teilnehmern des Arbeitskreises „Bild der Stadt” des Kölner Leitbildprozesses („Leitbild Köln 2020″) in die Entwicklung einbezogen, auf deren Anregung der Plattform-Titel „Unortkataster” zurückgeht.

Das Potenzial, das sich in sozialen Netzwerken für die Moderation kritischer und reflexiver Kommunikationsprozesse auf lokalpolitischer Ebene verbirgt, ist noch weitgehend ungenutzt. Das Unortkataster setzt an diesem Defizit an und stellt eine Plattform bereit, die Bürgern ermöglicht, Inhalte mit lokalem Bezug zu hinterlegen und zu diskutieren. In dieser Weise sollen politische Entscheider ein besseres Verständnis über akute infrastrukturelle Probleme erhalten, um auf dieser Grundlage angemessene Lösungen zu entwickeln und umzusetzen.

 

II. Städtische Gemeinschaft versus   globalisierte Online-Community 

Seit Beginn des Internets ist die „community” ein wichtiger Schlüsselbegriff für die webbasierte Softwareentwicklung. Wenn man die städtische Gemeinschaft und Online-Communities vergleicht, ergeben sich einige Unterschiede. Online-Communities definieren sich über einen Themenfokus, die Würdigung der Beiträge der Mitglieder untereinander und eine spezifische, auf die geteilten Inhalte bezogene Kommunikation. Eine virtuelle Community ist ortlos: der thematische Fokus verbindet die Teilnehmer auch über regionale Beschränkungen hinweg. Lokale Communities hingegen definieren sich zuerst durch den gemeinsam geteilten Ort. Darüber hinaus bilden sich ebenso thematisch bedingte Beziehungen, die jedoch immer wieder in der räumlichen Begegnung ihre Bestätigung finden müssen. Es besteht in einer lokalen Community immer auch eine unfreiwillige Notwendigkeit zur Kommunikation. Die gemeinsame Nutzung von Orten wirft Konflikte auf, die von den Entscheidern nur angemessen gelöst werden können, wenn eine Verständigung über die konkreten Defizite stattfindet. Die bestehenden Beteiligungsverfahren erfordern jedoch ein starkes zeitliches Engagement, das deshalb von vielen Bürgern nicht aktiv wahrgenommen wird. Im Internet wird die Hemmschwelle teilzunehmen deutlich herabgesetzt: Anonymisierung und Abwesenheitskommunikation ermöglichen es, bequemer und unkomplizierter aktiv zu werden.

Da sich die Bürger nicht mehr nur der virtuellen oder nur der lokalen Community zugehörig fühlen, macht es keinen Sinn mehr, beide als voneinander getrennt zu betrachten. Das Unortkataster generiert seinen Mehrwert aus der Verbindung der beiden Community-Strukturen: obwohl die Beteiligung an der Kartierungsanwendung online stattfindet, ist doch die genaue Beobachtung von Orten und die gleichzeitige Teilnahme anderer Menschen in der Umgebung notwendig, damit eine relevante Kommunikation entstehen kann. Wer nur mit unzureichendem lokalen Wissen einen Unort deklariert, wird in der Folge nicht genügend Mitstreiter und Aufmerksamkeit finden, um eine kritische Masse zu versammeln, die die Veränderung einer Situation anregt.

 

III. Globalisierung?

Ein Effekt der gegenwärtigen Globalisierung ist der mit ihr einhergehende Bedeutungszuwachs des Lokalen, der als Glokalisierung beschrieben wird. Gerade wegen der Undurchschaubarkeit globaler Abläufe gewinnen die Orientierung und das Engagement im Lokalen für viele Personen an Bedeutung. Dadurch rücken auch die realen Orte und ihre Eigenheiten wieder stärker in den Fokus. Dieser Effekt wird in Europa dadurch verstärkt, dass Nationalstaaten ihre Kompetenzen sowohl an die EU als auch subsidiär an Kommunen abgeben. Für die Städte und Gemeinden bedeutet dies, dass ihre Aufgaben zunehmen und ggf. eine Überforderung eintritt. Es ist zu erwarten, dass die von den Bürgern initiierten und getragenen Selbsthilfepotenziale und sozialen Netze, die schon früher soziale Risiken aufgefangen haben und die durch den Sozialstaat zurückgedrängt wurden, wieder an Bedeutung und Akzeptanz gewinnen werden. Bürgerschaftliches Engagement ergänzt damit kommunale Leistungen oder ersetzt diese sogar. Hierbei können Wikis, Blogs und community-Software Unterstützung leisten, wenngleich keine Software das Engagement, Interesse und die Solidarität ersetzen kann.

 

IV. Karten als Beteiligungsinstrumente

Der Kartograph Philippe Rekacewicz hat darauf hingewiesen, dass es objektive Karten ebenso wenig geben kann wie objektive Statistiken. Karten enthalten per se Deutungsmuster und Abgrenzungen. Das Unortkataster setzt genau auf diese politische Aussagekraft von Kartierungen und funktioniert damit ganz anders als das städtische Kataster: geographische Präzision und statistische Genauigkeit ist hier zweitrangig. Das dem Unortkataster zugrunde liegende Kartenmaterial von Google unterliegt keiner konstanten Aktualisierung und die Beiträge der Teilnehmer keiner Zensur. Der Informationsgehalt einer kollaborativ erstellten Karte ist nur dann sinnvoll zu deuten, wenn eine Auseinandersetzung mit der Entwicklung ihrer Inhalte und der Struktur ihrer Teilnehmer stattfindet. Die Verknüpfung von Community-Inhalten und einer Karte bietet die Chance, die im Internet ortlosen Inhalte und Teilnehmer wieder an physische Orte anzubinden und an der Auseinandersetzung über die Nutzung und Gestaltung dieser Orte zu beteiligen. Die Karte erhält im Verlauf der Benutzung eine Informations-Ebene, die gelesen werden kann und neben der räumlichen Verknüpfung auch Aktualität und zeitliche Distanz der Inhalte zueinander dokumentiert. Eine statische Karte kann sich so zu einem dynamischen Dokumentationsmedium entwickeln, auf dessen Grundlage über die Ausstattung und Verwendung von Orten entschieden werden kann. Aus der Perspektive der Verantwortlichen entsteht ein Bild öffentlicher Meinung, das einen hohen Anschauungsgrad besitzt und unterschiedlichste Lesarten zulässt.

 

V. Konzept und Funktionalitäten des Unortkatasters

Wer die Website www.unortkataster.de besucht, sieht zunächst eine Karte Kölns, über die sich alle weiteren Funktionen der Anwendung erschließen. In vier Kategorien sind Marker gesetzt, die von den Teilnehmern am Portal verortet wurden. Besucher der Seite gelangen über diese Marker zu den angehängten Inhalten. Eine mit der Karte verbundene Zeitleiste ermöglicht die Filterung der dargestellten Markierungen in einem variablen Zeitrahmen. Orte zu denen ein Inhalt ergänzt wird, werden auf dieser Zeitleiste aktualisiert, Orte, die nicht mehr von Interesse sind werden ausgeblendet. Zum einen können so aktuelle von älteren Beiträgen unterschieden werden, gleichzeitig erschließt sich über die Zeitleiste aber auch die Archiv-Funktion des Unortkatasters und der Zugriff auf bereits nicht mehr aktiv behandelte Orte und gelöste Probleme.

Zur Vereinfachung der Navigation dient eine Viertel-Karte. Sie erlaubt eine einfache Fokussierung auf die Bezirke Kölns. Dieser Aspekt ist wichtig, da Bürger Probleme in der Stadt zunächst im Hinblick auf die eigene Wohnumgebung wahrnehmen. In den Detailansichten eines Unortes findet sich ein Forum-Modul, eine Medien-Galerie für Fotos, Videos und Audiodateien sowie ein Bereich mit Bewertungsfunktionen. Karten und Listen-Ansicht

Angemeldete Benutzer können neue Unorte auf der Karte hinzufügen, an Diskussionen teilnehmen oder audiovisuelle Inhalte zu bestehenden Unorten ergänzen. Das Anlegen eines Unorts eröffnet die Diskussion unter den angemeldeten Teilnehmern und fordert Reaktionen heraus. Die Beteiligung an bestehenden Unorten ist auf verschiedenen Ebenen möglich: durch Zustimmung oder Ablehnung (Poll), über Textbeiträge und die Bewertung von Kategorien im Bewertungsbereich. Ein Instrument zur thematischen Fokussierung bietet der zu jedem Unort angebotene RSS-Feed: neue Beiträge zu einem Unort sind damit gezielt und einfach nachzuverfolgen.

Das Unortkataster will kein Meckerkasten sein, Kommentare zu Unorten können von den Benutzern als Verbesserungsvorschläge deklariert werden, die produktive Vorschläge zur Lösung eines Problems enthalten.

 

VI. Unortkataster – eine Art Fixmystreet?

Das Unortkataster ist mit dem britischen Internetdienst Fixmystreet verwandt, der den Arbeitsaufwand und die zeitlichen Abläufe lokaler Verwaltungen effizienter gestalten soll, indem infrastrukturbezogene Einzelanfragen von Bürgern auf eine öffentliche Plattform verlagert werden. Die Plattform ermöglicht dem britischen Bürger landesweit Probleme seiner näheren Umgebung zu kartieren, bereits gemeldete Missstände zu erkennen und bei Bedarf auf Textbasis mit anderen Bürgern zu diskutieren. Die Anwendung ermöglicht dem Bürger gleichzeitig die Kontrolle dessen, was die über 400 teilnehmenden Verwaltungen auf ihre Eingaben hin unternehmen. Die zuständige lokale Verwaltung erhält die Problembeschreibung und -ver­ortung von öffentlichen Missständen in der Umgebung des Bürgers bereits wenige Minuten nach dessen Eintrag, die Kommunikation findet automatisiert zwischen Plattform und Verwaltung statt. Für die Rückmeldung gelöster Probleme zeichnet sich die community der Mitwirkenden der Plattform, durch Eintrag auf der Plattform wiederum selbst verantwortlich.

Die Entwicklung von Fixmystreet wurde durch einen Zusammenschluss von 15 lokalen Verwaltungen und Interessensgemeinschaften mit einem öffentlichen Budget von nur 10.000 Pfund initiiert. Ein Jahr nach Start der Plattform zeichnet sich eine rege Nutzung sowie die effiziente und zeitnahe Beseitigung von Mängeln im öffentlichen Raum ab.

Die Problemfelder der Nutzer von Fixmystreet konzentrieren sich im Wesentlichen auf klar zu definierende und kurzfristig abzuschaffende Män­gel im Bereich des nachbarschaftlichen Umfeldes, wie beispielsweise defekte Straßenbeleuchtung, Mängel und Pflege öffentlicher Bodenfläche und Beseitigung von wildem Schutt.

Davon unterscheidet sich das Unortkataster maßgeblich. Nicht die um­gehende Beseitigung des öffentlich empfundenen Mangels steht im Vordergrund, sondern der bürgerliche Austausch und die Diskussion als Basis demokratischer Lösungsfindung für komplexe lokale Probleme, wie Ver­änderungen von Architektur oder Infrastruktur. Das Ergebnis der öffentlichen Diskussion ist dabei nicht das direkte Ziel, ihre Analyse kann jedoch früh­zeitig Hinweise auf bürgernahe Lösungen liefern. Gleichzeitig kann die Ver­waltung selbst Lösungsvorschläge einbringen, um deren Tragfähigkeit und Akzeptanz frühzeitig auszuloten. Zur Unterstützung dieses Meinungsbildungs­prozesses stellt das Unortkataster Web-2.0-Funktionalitäten zur Verfügung. Beispiele sind Abstimmungen („Voting”) oder die mediale Anrei­cherung von Diskussionen durch den Bürger („User Generated Content”) über Foto- und Videobeiträge. Durch eine Zeitleiste kann zusätzlich der Diskussionsverlauf nachverfolgt werden.

 

VII. Ziele und Chancen des Unortkatasters

Das Unortkataster stellt ein Verfahren bereit, das die Beteiligung von Bürgern in Fragen der Stadtentwicklung ermöglicht und zur Dokumentation akuter Missstände aufruft. Die technischen Anforderungen an die Benutzer sind gering. Das Verfahren bietet zusätzlich die Chance, gerade eine jüngere Zielgruppe aktiver in die politische Gestaltung lokaler Lebensräume einzubeziehen, für die das Internet ein alltägliches Kommunikationsmedium darstellt.

Wer an einem Ort lebt und arbeitet, hat zum einen ein besonderes Interesse an einer Verbesserung unbefriedigender Zustände, zum anderen kann er aufgrund seiner unmittelbaren Betroffenheit Vorschläge entwickeln, wie eine Situation verbessert werden könnte. Dieses Wissen fehlt den politisch-administrativ Verantwortlichen. Die Kommunikation zwischen Bürgern und Administration kann langfristig verbessert werden, wenn erreicht wird, dieses ortsbezogene Wissen ergebnisorientiert auszutauschen. Das Unortkataster ermöglicht ein darauf abgestimmtes Diskursmanagement. Durch die Plattform kann ein neuer Informationskanal in die Prozesse der betroffenen Organisationseinheiten eingeführt werden. So können z.B. Verantwortliche der Stadtentwicklung, Verkehrsplanung, Entsorgung oder Grünpflege vom Wissen und von der Kreativität der Bürger profitieren.

Über das Wissen des Einzelnen hinaus sind auf einer Karte auch Dynamiken ablesbar, die sich erst aus der Summe unterschiedlicher Beiträge ableiten lassen: so lassen Ansammlungen von Unorten eventuell Aussagen über die Beteiligung der dort lebenden Bewohner zu, es kann sich aber auch ein Hinweis auf eine besonders problematische Situation ergeben. Um das indirekt entstehende kollektive Wissen verstehen zu können sind geostatistische Visualisierungen geplant, die als zusätzliche Informationsebenen die Karten ergänzen werden. Intelligente Such- und Vergleichsfunktionalitäten können dazu beitragen, aus der Summe von Einzelbeiträgen Tendenzen zu erkennen, die von punktuell diagnostizierten Problemen zu Lösungsansätzen in größerem Maßstab führen.

Das Unortkataster ist als Langzeitexperiment konzipiert. Es soll als ein Instrument dienen, das den Prozess der ortsbezogenen Auseinandersetzung kontinuierlich und dauerhaft begleitet. Langfristig entsteht so ein Archiv von Problemlösungen, auf das bei zukünftigen Entscheidungen zurückgegriffen werden kann. Dazu bedarf es zunächst einer intensiven Community-Arbeit, die schließlich zu einer regelmäßigen Beteiligung der Bewohner führen sollte. In der noch ausstehenden Phase der Veröffentlichung werden deshalb gezielte Anstrengungen unternommen, um das Unortkataster und die Auswirkungen seiner Kommunikation auch im realen Raum der Stadt sichtbar zu machen. Denn erst wenn die Kommunikation im virtuellen Raum auch im realen Raum Spuren hinterlässt, kann von einem Erfolg der Applikation gesprochen werden.

Die Möglichkeit, unzensiert auf lokale Probleme hinzuweisen, wurde im Entwicklungsprozess von Beteiligten immer wieder auch kritisch beurteilt, da die Möglichkeit einer politischen Vereinnahmung der Anwendung nicht ausgeschlossen werden kann. Ziel sollte deshalb sein, nach den zunächst involvierten Spezialisten bald einen breiten Querschnitt von Bürgern als Anwender zu gewinnen. Wenn dieser plattformbasierte Dialog letztlich Folgen für lokalpolitische Entscheidungen hat, wäre das Unortkataster dem Anspruch gerecht geworden, ein zeitgemäßes Instrument für mehr Demokratie zu sein.

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